Die ARKANUM – Lebensschule ist eine Einladung an alle, die bereit sind, sich über einen Zeitraum von 3 Jahren ganz gewusst auf sich, ihr Leben, auf die Begegnung mit anderen Menschen und vor allem auf die eigene Seele einzulassen, die durch schmerzhafte Lebenssituationen, Situationen des Leidens und der Krankheit belastet ist.
Der Hintergrund und die seelischen Bewegungen
Wir leben in einer Zeit, die geprägt ist von Umbrüchen, Unsicherheiten und Wandlungen in allen unseren Lebensbereichen. Vermeintliche Sicherheiten, in die wir über lange Zeit flüchten konnten, drohen für uns nun verloren zu gehen. Da sich diese Sicherheiten in der Regel auf unser äußeres Leben begrenzt haben, hatten sie keine wirkliche Substanz für uns, denn
„Alles, was vergänglich ist, ist nicht wahr.“ (Mária Szepes)
Wenn gewohnte Sicherheiten und Lebensumstände bedroht sind, öffnet sich im Inneren unserer Seele eine Tür, durch die eine Seelenfigur an uns herantritt, der wir in unserem Leben immer einen großen Raum zugebilligt haben und die uns dadurch von unserem wirklichen Leben ferngehalten hat:
unsere Angst.
Wenn die Angst vorherrscht, verlieren wir den Kontakt zu unserem Herzen und damit auch zu unserem Leben. Mit ihr öffnen sich die Türen all jener Kräfte in uns, die sich immer gegen das Leben gerichtet haben und die nichts unversucht lassen, um es letztlich zu zerstören.
Die Geschichte der Menschheit erzählt im Grunde nichts anderes.
In einer ähnlichen Situation waren wir zuletzt während des 3. Reiches und dem 2. Weltkrieg. An den Folgen dieser damaligen Ereignisse leiden wir alle bis heute noch zutiefst.
Wir stehen als Menschheit inzwischen wieder an einem Scheideweg. Die Zeit der Verdrängungen und der kollektiven Ablenkungen neigt sich ihrem Ende entgegen und um die Angst unter Kontrolle zu halten, werden an vielen verschiedenen Orten in unserer Welt bereits wieder jene Stimmen lauter, die nach einer starken Person rufen, die uns führen soll und der wir uns wie hilflose Kinder blind anvertrauen dürfen.
Die innere Höhle der seelischen Erstarrung
Wir Menschen, so versuchte es uns bereits Platon zu vermitteln, leben seit jeher in einer Höhle, in der wir wie gebannt auf die Schattenbilder starren, die sich an der Höhlenwand widerspiegeln und die wir als unsere Wirklichkeit betrachten. Äußerlich haben wir die Höhlen längst verlassen, doch im Inneren unserer Seele fristen wir dort immer noch unser Dasein.
Alle Menschen, die vor uns in dieser Höhle saßen, spielten dieses Spiel genau so, wie wir es heute immer noch spielen. Selbst die Wissenschaft, die zum Teil inzwischen einräumt, nur fünf Prozent der möglichen Wirklichkeit zu kennen, hat sich seit jeher an dieser Höhlenwand „festgebissen“ und versucht, mit den Mitteln des Verstandes, diese Schattenspiele zu analysieren und nach Lösungen zu suchen. Die Geschichte der Wissenschaft und die Geschichte der Menschheit zeigen uns eindrücklich, dass wir dabei gescheitert sind und so lange weiter scheitern werden, solange wir hypnotisch auf diese Höhlenwand starren.
Seit Anbeginn der Menschheit und der Wissenschaften ist der Mensch nicht glücklicher oder gesünder geworden, ganz im Gegenteil. Wir können zwar durch wissenschaftliche Errungenschaften das Leben und damit das Leiden verlängern, doch unsere Seele stirbt immer mehr ab, da wir den Zugang zu ihr, gerade durch die technischen Möglichkeiten unserer sogenannten zivilisierten Welt, immer mehr verlieren.
Wir alle, und da schließe ich die Wissenschaften mit ein, haben den Zugang zur stärksten Kraft in uns und im ganzen Universum verloren – die Liebe. Sie ist die schöpferische Kraft schlechthin, die in der Lage ist, ganze Universen zu erschaffen. Solange wir nicht bereit sind, uns auf den Weg zu unserer Liebe zu machen, werden wir Gefangene in unserer Höhle bleiben.
Wir alle leiden und wir lassen nichts unversucht, diese innere Wirklichkeit zu negieren, indem wir uns mit allem ablenken, was uns unsere moderne Welt an „Spielzeug“ zur Verfügung stellt. Immer gut drauf sein, Leistung bringen, positiv denken, gesund ernähren, Yoga usw. vermitteln uns das Gefühl, dass wir etwas für uns tun. Nicht dass all dies schlecht wäre – es gibt auf der Welt nichts Schlechtes – , sondern die eigenen Beweggründe sind es, denen wir auf die Spur kommen dürfen. Die Beweggründe sind in aller Regel die Flucht vor unserer Angst und letztendlich vor uns selbst.
Vor der Höhlenwand spielt sich unsere Wirklichkeit ab, die wir als solche gewohnt sind, wahrzunehmen. Da wir uns seit Anbeginn auf unsere 5 Sinne orientiert haben, da wir in unserer Wahrnehmung auf das elektromagnetische Feld fixiert sind, können wir damit nur 5 Prozent der Wirklichkeit wahrnehmen. Die restlichen 95 Prozent der Wirklichkeit entziehen sich diesem Wahrnehmungsvermögen. Das ist der Vordergrund, sozusagen, das lichte Areal, das wir so nur begrenzt erfassen können.
Jedes Problem, das wir dort erfahren, versuchen wir, dort auch zu lösen.
Es gleicht dem Versuch, im Winter ein Thermometer, das an der Außenwand des Hauses befestigt ist und das minus zehn Grad anzeigt, ins zwanzig Grad warme Wohnzimmer zu holen, in der Hoffnung, dass es dann draußen auch wärmer wird. Das Thermometer ist nicht die Ursache für die Temperatur, sie zeigt sie nur an. Unsere sicht – und messbare Welt ist nicht die Ursache für unser Leiden. Dort erfahren wir es allenfalls.
Ein anderes Bild kann uns unsere menschliche Situation ebenfalls erhellen:
Stellen wir uns vor, unser Leben wäre eine Theaterbühne. Diese Bühne ist in tiefe Dunkelheit gehüllt. Nur von oben erhellt ein kleiner Lichtkegel diese Bühne. Dieser Lichtkegel umfasst ca. 5 Prozent der ganzen Bühne. 95 Prozent der Bühne liegen im Dunkeln.
Alles, was wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen können, begrenzt sich auf diesen hellen Spot. Dort findet unser ganzes sichtbares Leben statt: Dort wird geboren, gestorben, gekämpft, geliebt, gelogen, also alles, was wir in unserem Leben erfahren können. Da wir dort auch unsere Probleme und unser Leiden wahrnehmen, sind wir der Meinung, dass alle Probleme, alles Leiden auch in diesem Spot seine Ursache hat und Heilung auch nur dort stattfinden kann. Dies ist ein großer Irrtum und die Geschichte der Menschheit ist voll von diesen Irrtümern.
Die Ursache des Leidens ist also niemals innerhalb des sichtbaren Spots zu finden, dort tritt das Leiden nur in die Sichtbarkeit. Um mit den Ursachen in Kontakt kommen zu können, sind wir aufgefordert, uns umzudrehen und diesen hellen Spot, den wir unser Leben nennen, mit unserem Bewusstsein zu erweitern und uns jenen 95 Prozent der Wirklichkeit zuzuwenden, die noch im Dunkeln liegen, von denen selbst die Wissenschaft noch keine Ahnung hat.
Sie weiß deshalb nichts davon, da sie sich ebenfalls auf der Ebene der elektromagnetischen Schwingungen bewegt, über die sie diese 95 Prozent Prozent nicht wahrnehmen kann. Dorthin haben wir nie geschaut, da uns unsere Angst bisher daran gehindert hat. Die Angst hatte mit der Wahrheit noch nie etwas zu tun, denn wir haben sie nur in unserem Verstand erschaffen, ´self – made` sozusagen. Wenn wir den Mut hätten, uns umzudrehen, dann würde sich unsere Angst sofort verwandeln, denn sie hat in Wahrheit noch nie existiert und der Weg zu unserer Liebe wäre frei.
Dieser Weg ist der Weg in die Freiheit.
Wir haben unserer Angst das Zepter überlassen, so dass wir durch sie immer scheinbar in der Sicherheit des hellen Spots bleiben konnten.
In der Dunkelheit unserer Lebensbühne finden wir alles, was zu uns und unserer Seele gehört, was wir aber verdrängt, geopfert oder abgespalten haben, um nicht damit in Kontakt kommen zu müssen. So leben wir seit Äonen ein Leben, das ich eher als „Überleben“ bezeichnen möchte, das aber mit unserem ursprünglichen Leben noch nichts zu tun hat.
Der Weg in die Dunkelheit
Die Zeit ist für uns jetzt gekommen, innezuhalten, aufzuwachen und den Mut zu haben, uns endlich umzudrehen, um die ersten Schritte in diese Dunkelheit zu machen. Das ist immer ein Quantensprung, der hier auf uns wartet. Ein Quantensprung ist dadurch gezeichnet, dass wir bei einem solchen Sprung niemals vorher wissen können, wo wir landen. Wüssten wir es vorher schon, dann wäre es kein Quantensprung. Wir würden dann den neuen Wein in alte Schläuche füllen, die sich nicht wesentlich vom Alten unterscheiden würden. Diesen Quantensprung können wir allerdings nicht mit unserem Wollen vollführen – davon abgesehen hatte unser Ego noch nie ein Interesse daran, uns aus dem Leiden zu entlassen -, sondern jeder Quantensprung kann immer nur von sich aus, ohne unser Wollen stattfinden, oder eben nicht. Aber wir können alles dafür tun, um diejenigen Schritte zu gehen, die die Voraussetzungen für einen Quantensprung darstellen. Unser Ego lebt von unserem Leiden und so tut es alles, um uns weiterhin beherrschen zu können.
Sind wir bereit, diese Schritte in die Dunkelheit zu gehen, dann nimmt uns unsere Seele immer an die Hand und führt uns zu all dem, was uns noch fehlt und was wir verloren haben. Nur in dieser Dunkelheit können wir all dem gewahr werden, was uns bisher noch fehlt, wir dadurch im Leiden festgehalten haben und was uns von unserem wirklichen Leben ferngehalten hat.
In diese Dunkelheit einzutauchen bedeutet nicht, dass wir blind sind und nichts wahrnehmen können. Dieser Weg bedeutet all dem gewahr zu werden, was nun in unser Bewusstsein kommen möchte und wofür wir jetzt reif sind.
Durch Pluto, der nun in den Wassermann getreten ist und der sich dort die nächsten 20 Jahre aufhalten wird, sind wir alle „hereingefordert“, all dem in uns zu sterben, was uns vermeintliche Sicherheit, Vor-stellungen, Wertmaßstäbe, Ethik, Vorstellungen von Moral, religiöse Bilder, Meinungen, Überzeugungen, Gedankengebilde usw. gegeben hat, was aber alles mit der Wirklichkeit und damit mit unserem eigentlichen Leben noch nie etwas zu tun hatte.
In diesem Zusammenhang ist für uns alle das größte Hindernis in Bezug auf diese Sterbeprozesse, uns mit unseren Selbstlügen und unserer Angst auseinanderzusetzen. Pluto zwingt uns seit jeher, mit diesen Sterbeprozessen in Kontakt zu kommen.
Er lädt uns ein, alles in uns wahrzunehmen, was jetzt bereit ist, in uns zu sterben. Sind wir dazu nicht bereit, so wird er seinen Finger in unsere Wunden legen und das wollen wir nicht wirklich. Pluto ist für mich sozusagen der „Namenspatron“ der Lebensschule, der uns immer im Blick hat und der unerbittlich alles in die Wege leitet, die für unsere Heilung notwendig ist.
Um diesen Weg in unsere Dunkelheit gehen zu können, ist es unabdingbar, unsere Situation, dass wir noch vor der Höhlenwand sitzen und uns von diesen Schattenspielen hypnotisieren lassen, bzw. in diesem hellen Spot festsitzen, anzuerkennen. Dies ist sicher der wichtigste und zugleich der schwierigste Schritt.
Ohne dass wir bereit sind, das anzuerkennen, was ist, wird jede Bewegung in die Freiheit erfolglos sein.
Wir alle sind getrieben von der Wahnidee der Veränderung und der Hoffnung, dass es in der Zukunft besser sein wird, wenn wir uns nur genügend anstrengen und gegen das Leiden ankämpfen. Dafür investieren wir sehr viel Lebensenergie – und siehe: hier sind wir immer gescheitert! Pluto lässt es niemals zu, wenn wir unserer Wahrheit entkommen wollen, sei sie auch noch so vernichtend für unser Ego. Es ist nur deshalb so vernichtend, da wir alles dafür getan haben, um unserer Wahrheit über uns selbst entkommen zu können. Hier hat er schon immer folgerichtig gehandelt, selbst wenn es unser Untergang wäre.
Wenn wir bereit sind, uns dem, was ist, bedingungslos auszusetzen, dann findet Veränderung immer von alleine statt, denn das, was uns quält ist immer das, was wir nicht sehen wollen.
Leiden entsteht immer dann, wenn wir das, was ist, nicht wollen und einen anderen und vor allem besseren Zustand anstreben. Dadurch bleiben wir in der Höhle gefangen.
Wie ist es denn dann, wenn wir die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit bekommen? Natürlich reagieren die meisten von uns erst einmal geschockt. An dieser Stelle stehen wir ganz nackt vor unserer Angst. Reflexartig werfen wir dann die ganze Maschinerie an, die uns dabei unterstützen soll, diese Krankheit zu vernichten. Das ist nur allzu menschlich.
Wenn wir aber bereit sind, uns dieser Angst, die uns möglicherweise fast in den Wahnsinn treibt, auszusetzen und uns ihr zu stellen, dann dürfen wir die Erfahrung machen, dass sie sich in diesem Moment auflösen kann.
An dieser Stelle können wir den Moment der Gnade erleben, in dem wir die Krankheit nicht mehr als unseren Feind, sondern als unseren Verbündeten erkennen können, der uns einladen möchte, uns mit uns selbst zu versöhnen. Wenn sich die Angst aufgelöst hat, verliert auch der Tod seinen Stachel für uns und wir sind dann in der Lage uns auch ihm und unserem Schicksal hinzugeben.
Dies durfte ich bei mir selbst und vielen Menschen, die ich ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte, erfahren. Wenn wir uns dem, was ist, bedingungslos aussetzen, dann findet Veränderung immer von selbst statt. Dabei muss es sich nicht immer um die Veränderung handeln, die wir uns in unserem Kopf zurecht gelegt haben. „Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!“
So möchte die ARKANUM – Lebensschule einen Raum schaffen, in dem diese Schattenbilder und tiefen inneren Überzeugungen und Selbstlügen, die wir uns über unser Leben machen, ans Licht unseres Bewusstseins kommen dürfen, so dass sie von uns anerkannt und im Lichte dieses Bewusstseins verwandelt werden können.
Es sind auch die Bilder und Glaubenssätze, die wir aus unserer Familie noch in uns tragen. Auch sie warten auf eine heilsame Erlösung.
Die Grundprinzipien des Lebens
So werden wir uns in dieser Lebensschule mit den Grundprinzipien des Lebens beschäftigen, die uns aufzeigen wollen, was wir auf unserer Erdenreise wirklich zu lernen haben, um in unsere Liebe und damit in unsere Freiheit zurück zu kehren, so dass wir den ständigen Kreislauf der Wiedergeburten endlich verlassen können, um in ein weiteres Bewusstsein geführt zu werden.
Diese Erkenntnisse im Rahmen der Lebensschule können sich so auch sehr heilsam auf unsere Beziehungen zu unseren Partnern, zu unseren Eltern und Kinder und zu allen Menschen, mit denen wir in unseren sozialen und beruflichen Strukturen verbunden sind, auswirken, ohne die eine Heilung nicht möglich ist.
Wir sind alle zutiefst miteinander verbunden, ohne dass uns dies in seiner Tragweite bewusst ist. Vor dieser höheren Macht, die uns alle führt, sind wir alle gleich. Unabhängig davon, woher wir kommen, was wir tun oder was wir getan haben.
So ist diese Lebensschule vor allem auch eine Einladung, uns unsere abgespaltenen Seelenanteile, die uns als Stellvertreter im Außen entgegen kommen, und die wir dort bekämpfen, da wir sie noch ablehnen, anzuschauen und sie als Teile von uns selbst wieder in unser Herz zu nehmen.
So ist die Begegnung mit anderen Menschen im Rahmen dieser „Seelenschule“ ein sehr heilsames Therapeutikum, denn ohne die Begegnung mit anderen ist es uns nicht möglich zu erkennen, was bzw. wer uns noch fehlt. So sind wir eingeladen, den Anderen als unseren Spiegel anzuerkennen, der uns einlädt, die Liebe zu unseren verlorenen Anteilen wieder zu finden und so wieder ganzer und vollkommener zu werden.
Die Zeit ist reif geworden, um uns dazu aufzufordern, das, was wir auf der Höhlenwand sehen und als Wahrheit beschreiben, in Frage zu stellen. Wir sind aufgefordert, den Mut zu haben, aufzustehen und uns endlich umzudrehen, um zu erkennen, wer wir wirklich sind: Gottes geliebte Kinder, die beschlossen haben, den Weg allein zu gehen und die sich dadurch von der eigenen Liebe und von der Liebe der ganzen Existenz verabschiedet haben. Wir dürfen anerkennen, dass wir alle auf diesem Weg gescheitert sind. Wir haben aus Angst unseren Verstand zu Gott erhoben und haben so aus unserem Herzen eine Mördergrube gemacht.
Wir sind hier als Seelenwesen auf diesem Planeten gelandet, da wir immer wieder aufs Neue die Erfahrungen der Trennung und der Abspaltung machen wollten. Es hat uns aber niemand gesagt, dass wir diesen Weg auf Gedeih und Verderb endlos weiter gehen müssen. Wir haben auf diesem Weg jeden Moment die Möglichkeit aufzuwachen und zu erkennen, um was es in Wahrheit immer gegangen ist und wer wir in Wirklichkeit immer waren: göttliche Wesen, die beschlossen haben, diese Erfahrungen der Angst und des Leidens machen zu wollen.
Dies setzt allerdings voraus, dass wir all das, was wir von uns geworfen haben, alles was wir geopfert haben und all das, von dem wir uns abgespalten haben, als Teile von uns wieder zu uns zurück holen. Dies sind unsere Sterbeprozesse, die hier auf uns warten und diese Schritte der Heilung beinhalten, durch unsere eigene Hölle zu gehen, die geprägt ist vom Leiden, von der Angst und der Abspaltung in Gut und Böse.
Gerade die Bewegungen des Geistes, die sich aus dem Familienstellen entwickeln konnten, ist ein zentraler Bereich im Rahmen der Lebensschule. Unser Geist führt uns Hand in Hand mit unserer Seele immer genau dort hin, wo wir gewahr werden könne, wer bzw. was uns noch fehlt. Das gelingt uns allerdings nicht über unseren Verstand, denn er ist nur auf den hellen Spot unserer Lebensbühne begrenzt. Diese Bewegungen nehmen uns an die Hand und führen uns in die Dunkelheit unseres Seins, dorthin wo schon alles auf uns wartet. Um diesen Weg gehen zu können sind wir aufgerufen, unseren Verstand zu „verlieren“, da sich uns unser göttliches Sein nur so offenbaren kann.
So möchte ich mit der Lebensschule allen Menschen, die den Mut haben, zusammen mit mir und den anderen Menschen der Lebensschule, diese Schritte ins seelische Unbekannte zu gehen, einen Raum anbieten, innerhalb dessen all das aufscheinen und ins Bewusstsein treten darf, was uns alle von unserem ursprünglichen Leben getrennt hat. Unsere wirkliche seelische Freiheit können wir nur finden, wenn wir bereit sind, uns wirklich auf unsere Seele und auf die Bewegungen unseres Geistes einzulassen. Dort finden wir alles, was wir immer schon in uns getragen haben und was schon so lange auf uns wartet, dass wir es zu uns zurück holen: unsere Freiheit, unsere Liebe und letztlich unser göttliches Sein.
Hier geht es zur Bewerbung, zum Schnupperwochenende und zur Anmeldung zur neuen Arkanum-Lebensschule.